Berlin wegweisend für Zukunft der neuen olympischen Disziplin Synchro9 (DEU, 08.09.2026) Der DEU-Bundesstützpunkt Berlin stand am vergangenen Wochenende ganz im Zeichen der neuen olympischen Eiskunstlauf- Disziplin Synchro9. Aus der ganzen Welt kamen im Rahmen des ISU-Development-Seminars mehr als 50 Trainer*innen und Offizielle, um mit dem Weltverband, der International Skating Union (ISU), Regelwerk und Bewertungssystem für das neue Format Synchro9 weiter zu entwickeln. Die zwei deutschen Demo-Teams aus Berlin und Chemnitz überzeugten mit ihren Programm-Präsentationen, die DEU-Verantwortlichen sammelten wichtige Erkenntnisse für die nächsten Schritte, um ein starkes Synchro9-Team für die Olympia-Premiere 2030 in Frankreich aufzubauen. Es war ein kleiner historischer Moment, als die beiden deutschen Synchro9-Junior-Teams aus Berlin und Chemnitz am Samstag drei verschiedene Programme vor der versammelten Synchron-Expertise präsentierten. Hochrangige Vertreter der ISU und Weltmeister-Coaches waren ins Sportforum Berlin gekommen, um beim ISU-Synchro9-Development-Seminar die Weichen für die Zukunft der neuen olympischen Disziplin zu stellen. Synchro9 wird bei den Olympischen Winterspielen 2030 in Frankreich erstmals ins olympische Programm aufgenommen. Ein großer Schritt für die Sportart Synchroneiskunstlaufen, die sich in den vergangenen Jahren mehr und mehr professionalisiert und an Beliebtheit gewonnen hat. "Der Sport erhält durch die olympische Bühne, die Aufmerksamkeit, die er verdient", sagt DEU-Geschäftsführerin Tatjana Wagner bei der vorgeschalteten DEU- Pressekonferenz. Die Synchron-Expertin freut sich, mit der Ausrichtung des ISU-Seminars in Berlin von Anfang an dabei zu sein und sich als wichtige Synchron- Nation zu positionieren. Mit Synchro9 – die Synchron-Teams bestehen nur mehr aus neun statt wie bisher 16 Läuferinnen – wird eine ganz neue Disziplin ins Leben gerufen, die für Trainer*innen und Sportlerinnen eine große Herausforderung darstellt. "Synchro9 lebt von Schnelligkeit und möglichst klaren Bildern auf dem Eis. Enthalten sind Elemente aller Eiskunstlauf-Disziplinen und synchronspezifische Elemente, die eine Gesamtkomposition ergeben." Für das Synchro9-Programm der ersten Wettbewerbsrunde, ist als Thema Street Dance für die nächsten beiden Saisons vorgegeben, was moderne Tanz- Elemente erwarten lässt. Das Team Berlin Junior lief sein "Themed Program" u.a. zum bekannten Song Dickes B der Berliner Dancehall-Band Seeed. Das dynamische, temporeiche Programm entsprach genau dem, was sich der Weltverband von der neuen Disziplin verspricht: Sie soll ein junges Publikum ansprechen und TV- und zuschauerfreundlich sein. Szenen-Applaus gab es für den Group Lift der Berlinerinnen. Auch das Free Program zum Thema "Mirror" interpretierte das deutsche Team innovativ auf dem Eis. Beide Programme choreographierte Gert Hofmann. "Ich bin sehr stolz auf die Mädels, wie sie die Programme mit dem hohen Tempo mehrmals nacheinander gezeigt haben", sagt die Trainerin Vanessa Henke-Hahn. "Die Motivation im Team ist sehr hoch, wir sind stolz darauf, Teil von etwas Neuem zu sein und ein bisschen Geschichte mit zu schreiben." Starke Trainerteams bilden Das Chemnitzer Junior-Team meisterte anschließend seinen Auftritt des Beats per Minute-Programms, das für das Battle-Format vorgesehen ist, und erhielt ebenfalls positives Feedback. “Als Demo-Team beim Synchro9-Development-Seminar in Berlin dabei zu sein, war für uns eine großartige Möglichkeit, gemeinsam mit allen Beteiligten die Zukunft dieser neuen Sportart mitzugestalten", meint Trainerin Jana Wagner, die mit ihrer Kreativität und Leidenschaft für Synchron brennt. Etwas Aufregung war vor dem Auftritt der Chemnitzerinnen auch dabei, denn es standen die nationalen und internationalen Top-Player des Synchroneiskunstlaufens an der Bande. Mit mehr Eiszeiten in Sachsen kann das Potenzial noch besser ausgeschöpft werden, man hofft auf neue Interessierte für Synchron in der Region. "Dass sich unsere Teams vorstellen und ihre Programme mit dem neuen Wertungssystem ausprobieren konnten, war ein riesengroßer Schritt nach vorne. Dieser Meilenstein wird enorm zur Weiterentwicklung dieser Sportart beitragen", berichtet Tatjana Wagner, die Synchron-Verantwortliche der DEU. Die Wertungskriterien stellen die Schwerpunkte der Sportart heraus und zeigen auf, welche Eigenschaften Sportlerinnen für Synchro9 brauchen. "Die Athletinnen müssen Allrounderinnen sein, die extrem gute eisläuferische Fähigkeiten und einen starken Ausdruck mitbringen." Der Fokus der Wertung liegt auf Schnelligkeit, Choreographie, Performance und natürlich Synchronität. Das Wertungssystem mit der maximalen Gesamtpunktzahl von 100 wie auch das Wettbewerbsformat von Synchro9 unterscheiden sich von den übrigen Eiskunstlauf-Disziplinen. Die DEU-Synchron-Experten konnten von dem Wochenende viele wertvolle Erkenntnisse mitnehmen. "Synchro9 ist eine neue Disziplin des Synchroneiskunstlaufens, bei der wir neue Wege gehen müssen. Wir brauchen sehr starke Trainerteams und eine ausreichende Förderung, damit eine erfolgreiche Planung der Zukunft erfolgen kann", sagt die Geschäftsführerin. Berlin ist in Deutschland der Standort für Synchroneiskunstlaufen, das Sportforum Trainingsort des 30-fachen Deutschen Meisters Team Berlin 1, zuletzt zweimal WM-Siebter und eines der besten Synchro16-Teams der Welt. Auch bei der Etablierung nationaler Synchro9-Teams wird der DEU-Bundesstützpunkt Berlin in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen. Weltmeisterin Minerva Hase über Synchro9: "Je mehr Eiskunstlauf, desto besser" "Synchro9 wird ein sehr interessantes Projekt, das wir als Verband mit größtem Engagement angehen und hoffentlich mit den entsprechenden Fördermitteln unterstützen können. Wir wollen gerade in Berlin auf die bisherigen Erfolge im Synchroneiskunstlaufen aufbauen, das vorhandene Potenzial nutzen und mit Synchro9 als fünfte olympische Eiskunstlauf-Disziplin international sichtbar werden", meint DEU-Sportdirektor Jens ter Laak. "Wir werden in den nächsten vier Jahren bis 2030 sicher anders aufgestellt sein: Synchro9 kann auch für Einzelläuferinnen attraktiv werden, das ist eine neue Motivation und diese Synergie- Effekte wollen wir nutzen." Synchro9 ist für den Spitzenverband und die Vereinsentwicklung eine neue Möglichkeit, sich im Wettkampfsport zu präsentieren. Zur Entwicklung der Disziplin ist der Aufbau von Strukturen an den DEU-Bundesstützpunkten geplant. "Ich sehe großes Potenzial für uns als Verband und die Sportart in Deutschland. Als Mannschaftssport zieht es eine hohe Zahl an Zuschauer*innen an, somit erreichen wir durch das zusätzliche Angebot ein größeres Publikum und eine breitere Öffentlichkeit", so Jens ter Laak. Die Erweiterung des Kanons an olympischen Eiskunstlauf-Disziplinen begrüßt auch die Berliner Paarlauf-Weltmeisterin Minerva Hase. "Je mehr Eiskunstlauf, desto besser", scherzt die 27-Jährige bei der Pressekonferenz. "Synchroneiskunstlaufen hat in den letzten Jahren viel an Popularität dazugewonnen und Synchro9 ist ein schönes neues Konzept, mit dem die Sportart olympisch werden konnte. Ich bin sehr gespannt, was in den nächsten vier Jahren entstehen wird. Wir haben beim WM-Schaulaufen in Prag einen Vorgeschmack bekommen. Das war ziemlich beeindruckend, was die Mädels aufs Eis gebracht haben. Je mehr Präsenz Eiskunstlaufen im TV und in den Medien hat, desto besser. Von daher freue ich mich über die neue Disziplin." Die erste Synchro9-Saison beginnt mit vier international anerkannten Wettbewerben in Irvine (USA; 7./8. November 2026), Vantaa (Finnland; 28./29. November 2026), Rouen (Frankreich; 29./30. Januar 2027) und Budapest (Ungarn; 20./21. Februar 2027). Saison-Höhepunkt werden die großen Synchron- Weltmeisterschaften 2027 in Nottingham (Großbritannien; 27. März bis 4. April 2027) mit mehr als 1.000 Teilnehmer*innen. Dort werden über eine Woche lang die Welttitelkämpfe für die Disziplinen Synchro 12-16 und Synchro9 jeweils für Junior- und Senior-Teams stattfinden. Ein wichtiges Zwischenziel für die Junioren sind die Winter Youth Olympic Games 2028 in den italienischen Alpen, wo Synchro9 auf kleinerer Bühne seine olympische Premiere feiert. DEU-Paare Hase/Volodin und Hocke / Kunkel enthüllen neue Programme (DEU, 05.09.2026) Die beiden deutschen Weltklasse-Paare Minerva Hase / Nikita Volodin und Annika Hocke / Robert Kunkel haben am Donnerstag im Rahmen des Pressetermins der Deutschen Eislauf-Union (DEU) am Sportforum Berlin, Bundesstützpunkt und Trainingsort der Duos, erstmals öffentlich einen Einblick in ihre neuen Programme für die kommende Saison gegeben. Hase/Volodin verbinden in ihrem neuen Kurzprogramm die Geschichte Berlins mit Techno-Beats, Hocke/Kunkel setzen ihre Entertainment-Show auf dem Eis fort. Im Beisein nationaler und regionaler Medien haben die beiden DEU-Top-Paare Minerva Hase / Nikita Volodin und Annika Hocke / Robert Kunkel an ihrer Trainingsstätte in Berlin, erstmals Teile ihrer neuen Programme der Öffentlichkeit präsentiert. Während ihre Kür noch im Aufbau ist, zeigten die Weltmeister Hase / Volodin ihr neues Kurzprogramm, das unter die Haut geht. Das Paar erzählt darin die Geschichte Berlins, ihrer Heimatstadt, unterlegt mit Techno-Vibes des Songs „1989“ von dem Elektronik-DJ Laake. Ein ganz neuer Stil, der berührt und eine tiefere Bedeutung hat. „Wir erzählen in unserem Kurzprogramm die Story Berlins, wir greifen das Thema des Mauerfalls auf, die Seiten Ost und West und die Wiedervereinigung am Ende“, sagt Minerva Hase. Die Kostüme werden inspiriert von der Mauer einen Graffti-Look haben. Choreographiert hat das Kurzprogramm ihr langjähriges Choreographen-Team Mark Pillay und Paul Boll. Die Olympia-Medaillengewinner steigen nach ihren großen Erfolgen in der Olympiasaison in diesem Jahr etwas später in die Saison ein. Vor ihren beiden Grand-Prix-Starts bei Skate America in Everett (USA; 13. bis 15. November 2026) und der NHK Trophy in Tokio (Japan; 27. bis 29. November 2026) ist eventuell ein Challenger-Wettkampf zur Vorbereitung geplant. Ihr großer Traum sind die Olympischen Winterspiele 2030 in Lyon (Frankreich), auf dem Weg dahin gilt es die Kräfte richtig einzuteilen. „Wir haben uns vorgenommen, es diese Saison etwas ruhiger angehen zu lassen und mehr auf unsere Gesundheit und unseren Geist zu hören“, erklärt Minerva Hase. „Wir haben uns keine konkreten Ziele gesetzt, aber wollen natürlich alle Höhepunkte laufen und dafür topfit sein.“ Nikita Volodin kündigt an, dass geplant sei, als höhere technische Schwierigkeit den Dreifach-Wurfflip ins Programm aufzunehmen und sie verstärkt an der Präsentation und den Skating Skills arbeiten. „The Show must go on“ Den perfekt passenden Titel für die Fortsetzung ihrer Intention, das Publikum mit unterhaltsamen und spektakulären Programmen zu begeistern, haben die Olympia-Zehnten Annika Hocke / Robert Kunkel gefunden. Bei Olympia, EM und WM 2026 wurden die Berliner mit Standing Ovations gefeiert. Ihre neue Kür zu einem Queens Medley, choreographiert von Luca Lanotte, enthält den Song „The show must go on“, den das Paar mitreißend umsetzen wird. Besonders die neuen Elemente in der Paarlauf-Kür, Choreo-Pirouette und Choreo-Hebung, sehen sehr vielversprechend aus. „Wir wollten nach den Erfahrungen aus der letzten Saison, wieder etwas Unterhaltsames für die großen Arenen machen, so dass das Publikum mitgehen kann. Wir sind sehr happy. Gerade mit den neuen Choreo-Elementen kann man die Inhalte noch besser auf die Musik anpassen“, erzählt Robert Kunkel. Die WM-Siebten wurden aufgrund einer Trainingsverletzung von Annika Hocke am Syndesmoseband in der Saisonvorbereitung zurückgeworfen, sind aber nun auf dem Weg zurück. „Es war wichtig, dass die Verletzung gut auskuriert wird, weil ich alles auf dem rechten Fuß lande“, sagt die 26-Jährige, die sich freut wieder im Trainingsprozess zu sein. Im jazzigen Kurzprogramm „Black & Gold“ will Choreograph Joti Polizoakis, das Paar in der nacholympischen Saison herausfordern, etwas Neues auszuprobieren. „Bis jetzt haben wir ganz viel Spaß mit dem Programm und hoffen, dass es dem Publikum gefällt,“ so die Paarläuferin. Geplant ist für Hocke / Kunkel der Saisonstart bei der Nebelhorn Trophy in Oberstdorf (24. bis 26. September 2026) und danach die Grand Prix in Frankreich (23. bis 25. Oktober 2026) und Finnland (20. bis 22. November 2026), vorbehaltlich des Verlaufs der kommenden Trainingswochen. Als weitere Highlights der Saison warten die Deutschen Meisterschaften in Krefeld (18./19. Dezember 2026), die Eiskunstlauf-Europameisterschaften 2027 in Lausanne (Schweiz) und die Weltmeisterschaften 2027 in Tampere (Finnland). Womöglich gehen Hocke / Kunkel auch beim internationalen Wettbewerb Skate Berlin (8. bis 13. Februar 2027) in ihrer Heimatstadt an den Start. Das dritte, neue junge Paar am Bundesstützpunkt bilden die amtierende Deutsche Meisterin Julia Grabowski und der erfahrene Paarläufer Lukas Gneiding. Damit ist Berlin Deutschlands Paarlauf-Hotspot. Eissportzentrum Oberstdorf - Eiskunstlauf-Saisonstart bei der 58. Nebelhorn Trophy mit deutschen und internationalen Top-Läufern (DEU, 02.09.2026) Deutsche und internationale Top-Eiskunstläufer*innen starten bei der 58. Nebelhorn Trophy vom 24. bis 26. September 2026 in Oberstdorf in die nacholympische Saison. Besonders attraktiv sind die Paarlauf- und Eistanz-Wettbewerbe besetzt. Die Publikumslieblinge Annika Hocke / Robert Kunkel präsentieren ihre neuen Programme erstmals öffentlich. Die Musik der Olympia-Zehnten aus Berlin ist noch geheim, aber sicher ist: Es wird wieder unterhaltsam. Mit den EM-Bronzemedaillengewinnern Maria Pavlova/Alexei Sviatchenko aus Ungarn und den WM-Dritten Lia Pereira/Trennt Michaud aus Kanada kommen weitere hochkarätige Paare ins Allgäu. Die mehrmaligen Nebelhorn-Trophy-Sieger und WM-Bronzemedaillengewinner 2025 Lilah Fear / Lewis Gibson aus Großbritannien führen das dicht besetzte Eistanzfeld an, zu dem die Olympiateilnehmer Christina Carreira / Anthony Ponomarenko (USA) und Marie-Jade Lauriault / Romain Le Gac aus Kanada gehören. Die frisch verheirateten Deutschen Vize-Meister Charise Matthaei / Max Liebers aus Chemnitz und die Berliner Karla Maria Karl/Kai Hoferichter geben ihren Saisoneinstand auf heimischem Eis. Internationale Medaillengewinner im Herren-Wettbewerb Im Herren-Wettbewerb treffen EM-Medaillengewinner Aleksandr Selevko aus Estland und der US-Amerikaner Jimmy Ma, Dritter der Vier-Kontinente- Meisterschaft 2025, aufeinander. Spannend wird, wie sich der Deutsche Meister Genrikh Gartung bei seiner ersten Nebelhorn Trophy an seinem Wohn- und Trainingsort Oberstdorf schlägt. Der mehrfache Deutsche Meister Nikita Starostin (ERC Westfalen Kunstlauf Dortmund) will sich nach einer durchwachsenen Saison zurückmelden. Der Damen-Wettbewerb ist sehr offen. Die Olympiateilnehmerin und neutrale Athletin Viktoria Safonova hat gute Erinnerungen an Oberstdorf, denn sie stand bereits bei der Nebelhorn Trophy auf dem Treppchen. Aus den USA kommt Logan Higase-Chen. Valentina Andrianova vom EC Oberstdorf gibt ihr Meisterklasse-Debüt bei der Nebelhorn Trophy. Die Trophy ist mit ihrer 58-jährigen Geschichte einer der traditionsreichsten Eiskunstlauf-Wettbewerbe der Welt und für die Sportler*innen ein wichtiger erster Orientierungspunkt zu Saisonbeginn. Sie gehört zur prestigereichen Challenger-Serie der Internationalen Eislauf-Union (ISU). In Oberstdorf traten schon viele Stars auf, darunter die aktuellen Paarlauf-Weltmeister Minerva Hase/Nikita Volodin. Glanzvoller Abschluss der Wettbewerbe wird auch dieses Jahr die Schaulauf-Gala am Samstagabend (26. September). Tickets für die Nebelhorn Trophy 2026 Tickets für die Nebelhorn Trophy 2026 sind online im DEU-Ticket-Shop unter www.eislauf-union.de/de/tickets erhältlich. All-Event-Tickets sind ausschließlich online verfügbar. Zudem können in Oberstdorf vor Ort ab Anfang September Tickets an der Stadionkasse im Eissportzentrum sowie an der Tourist-Info des Oberstdorf Haus erworben werden. Saisonauftakt der Eiskunstlauf-Elite - Ticketverkauf für Nebelhorn Trophy 2026 in Oberstdorf gestartet (DEU, 18.08.2026) Die Vorfreude auf die Nebelhorn Trophy 2026 steigt! Zum 58. Mal findet der renommierte Eiskunstlauf-Wettbewerb vom 24. bis 26. September 2026 im Eissportzentrum Oberstdorf statt. Fans und Sportbegeisterte können ab sofort Online-Tickets für dieses Weltklasse-Event erwerben. Neben internationalen Stars gehen die beliebten deutschen Olympia-Teilnehmer im Paarlaufen Annika Hocke/Robert Kunkel an den Start. Als Teil der ISU Challenger Series ist die Nebelhorn Trophy einer der traditionsreichsten Wettbewerbe im Eiskunstlaufen weltweit. Internationale Top- Athlet*innen präsentieren in Oberstdorf zu Beginn der Saison erstmals ihre neuen Programme, was es besonders spannend macht. Besucher*innen dürfen sich auf faszinierende Küren, hochklassigen Sport und eine einzigartige Atmosphäre im Eissportzentrum Oberstdorf freuen. Bei der letztjährigen Nebelhorn Trophy waren 32 spätere Olympia-Teilnehmer*innen der Winterspiele in Mailand am Start. Auch bei der 58. Nebelhorn-Trophy von 24. bis 26. September 2026 ist wieder ein Weltklasse-Teilnehmerfeld zu erwarten, das nach dem Meldeschluss Anfang September feststeht. Ihre Zusage bereits gegeben haben die Nebelhorn Trophy-Seriensieger im Eistanzen Lilah Fear/Lewis Gibson. Die Briten standen bei Europa- und Weltmeisterschaften schon mehrfach auf dem Podium. Weltklasse-Eiskunstlauf in Deutschland hautnah live erleben Aus deutscher Sicht streben die Olympia-Zehnten im Paarlaufen Annika Hocke/Robert Kunkel ihren Saisonstart bei der Nebelhorn Trophy an. Die Berliner waren in der vergangenen Saison mit ihren spektakulären Flug-Elementen zu Publikumslieblingen avanciert. EM- und WM-Finalist Genrikh Gartung vom EC Oberstdorf wird als Local Hero sein Nebelhorn-Trophy-Debüt geben. Der 19 Jahre alte Deutsche Meister und Vierfachspringer will an seiner Trainingsstätte vor Heim-Publikum einen guten Auftakt hinlegen und sich in der internationalen Szene etablieren. Das komplette DEU-Team für die Nebelhorn Trophy wird Anfang September bekannt gegeben. Krönender Abschluss der Wettbewerbe ist die Schaulauf-Gala am Samstagabend (26. September), unter anderem mit den Medaillengewinner*innen der Trophy. Die Nebelhorn Trophy ist für deutsche Eiskunstlauf-Fans die beste Möglichkeit Weltklasse-Eiskunstlauf und nationale und internationale Top- Läufer*innen hautnah live zu erleben. Tickets für die Nebelhorn Trophy 2026 Tickets für die Nebelhorn Trophy 2026 sind ab sofort online im DEU-Ticket-Shop unter www.eislauf-union.de/de/tickets erhältlich. All-Event-Tickets sind ausschließlich online verfügbar. Zudem können in Oberstdorf vor Ort ab Anfang September Tickets an der Stadionkasse im Eissportzentrum sowie an der Tourist-Info des Oberstdorf Haus erworben werden. DEU veranstaltet Deutsche Meisterschaften im Eiskunstlaufen mit Christmas-Gala in Krefeld (DEU, 06.08.2026) Die Deutsche Eislauf-Union (DEU) wird die kommenden Deutschen Meisterschaften im Eiskunstlaufen am 18./19. Dezember 2026 in der YAYLA ARENA in Krefeld veranstalten. Mit der abschließenden DEU-Christmas-Gala am Samstagabend mit nationalen und internationalen Stars wird die Meisterschaft zu einem Highlight für alle Sport- und Eiskunstlauffans der Region und darüber hinaus. Am Start sind auch die Paarlauf- Weltmeister Minerva Hase/Nikita Volodin. Nach 53 Jahren werden die Deutschen Meisterschaften im Eiskunstlaufen wieder in Krefeld stattfinden, die 128. Ausgabe der Titelkämpfe wird ein besonderes Ereignis für die Zuschauer*innen. Nach den Kurzprogrammen und Küren der besten deutschen Eiskunstläufer*innen im Kampf um die deutschen Meistertitel wartet als Highlight der Veranstaltung die glitzernde DEU-Christmas-Gala. Zum Schaulaufen am Samstagabend werden nationale und internationale Stars der Eiskunstlauf-Szene erwartet. Im Rahmen der Gala gibt es zudem eine Präsentation der neuen Synchroneiskunstlauf-Disziplin "Synchro9", die bei den Olympischen Winterspielen 2030 in Frankreich erstmals olympisch wird. Sportlich wird es spannend: Für die Athlet*innen sind die nationalen Titelkämpfe in Krefeld die letzte Qualifikationsmöglichkeit für die Eiskunstlauf- Europameisterschaften 2027 in Lausanne (Schweiz; 25. bis 31. Januar 2027). Die DM-Titel werden in den fünf Meisterklasse-Wettbewerben Damen, Herren, Paarlaufen, Eistanzen und Synchroneiskunstlaufen (Disziplin Synchro 12-16) vergeben. Die Kurzprogramme finden am Freitagabend (18. Dezember) statt, die Medaillenentscheidungen fallen in der Kür am Samstagmittag (19. Dezember). Die Teilnehmerfelder der Meisterklasse werden durch die besten Junior*innen des Landes bereichert. Am Samstagabend sind die neuen Deutschen Meister*innen dann zusammen mit internationalen Eiskunstlauf-Stars in der DEU-Christmas- Gala zu bewundern. Neues attraktives Meisterschafts-Konzept am Eissportstandort Krefeld Das DM-Weihnachtsevent wird in Zusammenarbeit mit der Seidenweberhaus GmbH, dem Betreiber der Multifunktionsarena, durchgeführt und soll durch seine Strahlkraft die lokalen Eislaufvereine stärken. Der Eiskunstlauf-Nachwuchs der Region NRW kann die deutschen Paarlauf-Stars Minerva Hase/Nikita Volodin und Annika Hocke/Robert Kunkel hautnah im Training und Wettkampf erleben. "Wir möchten den Zuschauer*innen und Fans mit den Deutschen Meisterschaften und der Christmas-Gala ein schönes und attraktives Event bieten", sagt DEU-Geschäftsführerin Tatjana Wagner. "Mit dem neuen Konzept der integrierten Christmas- Gala mit internationalen Weltklasse-Eiskunstläufer*innen heben wir die Präsentation unserer nationalen Meisterschaft auf ein neues Level." Die YAYLA ARENA in Krefeld, Heimspiel-Stätte des Erstliga-Eishockeyteams Krefeld Pinguine, ist der perfekte Veranstaltungsort für die Titelkämpfe. „Die Austragung der Deutschen Meisterschaften im Eiskunstlaufen in Krefeld ist ein besonderer Meilenstein für unsere Stadt und ein starkes Zeichen für den Eissportstandort Krefeld. Wir sind stolz, Gastgeber dieser hochkarätigen Veranstaltung zu sein und freuen uns darauf, die besten Eiskunstläuferinnen und Eiskunstläufer Deutschlands sowie zahlreiche Gäste in der YAYLA ARENA willkommen zu heißen", sagt Paul Keusch, Geschäftsführer der Seidenweberhaus GmbH. Das erfahrene Veranstaltungsteam will die Titelkämpfe gemeinsam mit der DEU an dieser einzigartigen Event Location zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Der Ticketverkauf für die Deutschen Meisterschaften startet im Laufe des Septembers. Die Deutschen Nachwuchs- und Juniorenmeisterschaften im Einzellaufen, Paarlaufen und Eistanzen werden von 10. bis 13. Dezember 2026 in Dortmund stattfinden. Die Deutschen Meisterschaften im Synchroneiskunstlaufen für Advanced Novice und Junioren sowie Synchro9 Junioren und Senioren werden im Rahmen des DresdenCup (21. bis 24. Januar 2027) ausgetragen. Annika Hocke/Robert Kunkel kehren mit Ziel Olympia 2030 nach Berlin zurück (DEU, 02.08.2026) Die Olympia-Zehnten im Paarlaufen Annika Hocke/Robert Kunkel sind nach vier Jahren Trainingsaufenthalt im italienischen Bergamo in ihre Heimat zurückgekehrt und haben ihren Haupttrainingsstandort wieder am Bundesstützpunkt in Berlin. Betreut werden die WM- Siebten dort auf ihrem Weg zu den Olympischen Winterspielen 2030 in Frankreich von Nolan Seegert, der als neuer DEU-Bundesstützpunkttrainer beschäftigt wird. In der vergangenen Olympiasaison haben Annika Hocke (26) und Robert Kunkel (27) die Zuschauer in den Eishallen und an den Bildschirmen mit ihren unterhaltsamen Weltklasse-Programmen und spektakulären Elementen wie dem "Head Banger" begeistert. Mit Platz zehn bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Platz sieben bei den Weltmeisterschaften in Prag liegt eine fantastische Saison hinter den Berlinern. Das Publikum hat sie mit Standing Ovations gefeiert. Den Weg des Entertainment-Eiskunstlaufens will das Paar weitergehen und plant eine Fortsetzung der Karriere bis zu den Olympischen Winterspielen 2030 in Frankreich. „Es ist der große Plan, bis Olympia 2030 weiterzulaufen“, sagt Robert Kunkel. Mit Start des neuen Olympiazyklus haben die Deutschen Vizemeister ihren Trainings- und Wohnort zurück in ihre Heimat verlagert. Seit Juni trainieren Annika Hocke/Robert Kunkel wieder fest am Bundesstützpunkt Berlin, wo sie bereits einen Teil ihrer Olympiavorbereitung auf Mailand bestritten. Vor vier Jahren waren sie ins italienische Paarlaufzentrum Bergamo gegangen, weil es damals aus ihrer Sicht keinen passenden Trainer und keine weiteren Top-Paare in Berlin gab. „Das alles hat sich in Berlin jetzt geändert und wir haben dem Ganzen in der Olympiavorbereitung eine Chance gegeben und waren damit sehr zufrieden. Wir wollen die Vorteile, die Berlin mit der medizinischen Versorgung, der Physiotherapie und dem Standort bietet, nutzen“, erklärt Kunkel die Entscheidung. „Das Wichtigste für uns war immer der Trainer, den es mit Nolan nun für uns gibt, und es ist auch schön, wieder zu Hause zu sein.“ Zwei deutsche Weltklasse-Paare am Bundesstützpunkt Berlin Das Kapitel Bergamo und sich dort einer starken internationalen Trainingsgruppe anzuschließen, war damals die richtige Entscheidung. „Wir bereuen es nicht, nach Bergamo gegangen zu sein, sonst hätten wir nicht die EM-Medaille und den Grand-Prix-Sieg geholt“, blickt Kunkel zurück. Bronze bei der EM 2023 und Platz fünf bei der WM 2024 sind aus dieser Zeit ihre bislang besten Meisterschaftsresultate. Seit Dezember 2024 ist Nolan Seegert, ehemaliger Olympia- Teilnehmer mit Minerva Hase, schon Teil ihres italienischen Trainerteams um Ondrej Hotarek gewesen. Intensiver wirkt der 34-Jährige aber erst seit der vergangenen Saison mit und wird Hocke/Kunkel nun im täglichen Training anleiten. „Nolan ist sehr engagiert und zuverlässig und ein Trainer, der seinen Job für die Sportler und den Sport macht“, sagt Robert Kunkel über den ehemaligen Konkurrenten. Hotarek wird weiter Teil des Trainer-Teams bleiben. Mit der Rückkehr von Annika Hocke und Robert Kunkel trainieren beide deutsche Weltklasse-Paare, die Eiskunstlauf-Deutschland in der Olympiasaison so begeistert haben, mit dem Fernziel Olympische Winterspiele 2030 in Berlin. Die Weltmeister und Olympia-Dritten Minerva Hase/Nikita Volodin werden dort vor Ort wie bisher von Knut Schubert und aus der Ferne von Dmitry Savin gecoacht. Hocke/Kunkel sind es aus Bergamo gewohnt, sich das Eis mit anderen Top- Paaren zu teilen. „Wir hoffen, dass wir auch in Berlin davon profitieren“, sagt Annika Hocke, für die sich die Eishalle 2 im Sportforum noch genauso vertraut anfühlt. „Dass die Trainingszeiten hier immer eine Stunde lang sind, ist sehr angenehm, in Bergamo waren es nur 40 Minuten“, freut sich Robert Kunkel. Neue "entertaining" Programme für 2026/2027 Die Programme für die neue Saison 2026/2027 sind im Aufbau. Das Kurzprogramm wird mit Choreograph Joti Polizoakis in Berlin einstudiert. Die Choreographie des Kür-Programms baute das Paar bei Luca Lanotte in der Olympiastadt Mailand auf. „Es wird wieder entertaining, mehr verraten wir noch nicht“, kündigt Annika Hocke an. Für die kommenden Jahre sehen die Olympia-Zehnten viele Verbesserungsmöglichkeiten, an denen sie arbeiten möchten. „Wir können uns noch überall weiterentwickeln, es gibt nichts, wo wir sagen können, da sind wir perfekt“, sagt Robert Kunkel. „Gerade mit den neuen Regeländerungen, der neuen Choreo-Hebung und Choreo-Pirouette, kommt noch mehr Kreativität ins Spiel und wir haben für alle Elemente Ideen, wo wir uns verbessern können, auch im Läuferischen, in der Prävention und Reha. Da sind keine Grenzen gesetzt.“ Die Vorbereitung auf die Olympiasaison hatte eine Handverletzung von Kunkel erschwert, daraus haben sie mit ihren erfolgreichen Auftritten definitiv das Beste gemacht. Nach ihrem gemeinsamen Karriere-Highlight der Olympischen Winterspiele 2026 ist die Motivation weiter hoch und hilft auch die harten Trainingseinheiten im Sommer durchzuziehen. „Wenn man den Großteil der Zeit das tun kann, was man liebt und vor Publikum laufen darf, das so mitgeht wie bei Olympia oder der WM, dann machen wir unseren Sport super gerne, so lange wie es irgendwie geht, weil es ein großes Privileg ist“, meint Annika Hocke. Die Zuschauer dürfen sich also noch mindestens vier weitere Jahre auf ihre beliebten Programme freuen. Synchroneiskunstlaufen feiert bei Winterspielen 2030 Olympia-Premiere (DEU, 08.07.2026) Der Traum wird wahr! Synchroneiskunstlaufen wird bei den Olympischen Winterspielen 2030 in Frankreich erstmals olympisch. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Disziplin mit dem neuen Format “Synchro 9” in das Olympische Programm aufgenommen, wie die International Skating Union (ISU) am Dienstag mitteilte. Die Deutsche Eislauf-Union (DEU) visiert eine Olympia-Teilnahme in vier Jahren an. Die brandneue Synchroneiskunstlauf-Disziplin "Synchro9" wird Teil des Wettkampf-Programms der Olympischen Winterspiele 2030 in Frankreich sein. "Dass Synchroneiskunstlaufen mit der Disziplin Synchro9 olympisch wird, ist eine weitreichende Entscheidung für unsere Sportart. Wir kommen mit einer neuen Team-Disziplin in das olympische Programm. Damit geht der Traum vieler Synchronläuferinnen in Erfüllung und wir wollen uns als eine der stärksten Synchron-Nationen für diese Olympia-Premiere qualifizieren", sagt DEU-Geschäftsführerin Tatjana Wagner, bei der Deutschen Eislauf-Union für Synchroneiskunstlaufen verantwortlich. Unter anderem durch die Aufnahme der Eiskunstlauf-Team-Disziplin Synchro9 sollen die Olympischen Winterspiele 2030 zu den ersten Winterspielen mit geschlechtergerechter Teilnehmer- und Wettbewerbsanzahl werden, wie das IOC mitteilte. Bei der neu entwickelten Disziplin "Synchro9", die vom Weltverband ISU jung, modern, TV- und zuschauerfreundlich konzipiert wird, umfassen die Synchron- Teams statt bisher 16 Läufer*innen nur 9 (ausschließlich weibliche) Sportlerinnen. Synchron beinhaltet Elemente aller Eiskunstlauf-Disziplinen Einzellaufen, Paarlaufen und Eistanzen und das mit der Herausforderung, diese als Team synchron auszuführen. In welche Richtung "Synchro9" technisch genau gehen wird, zeigt die kommende Saison 2026/2027. Dann wird die neue Disziplin, die bei der Synchron-WM 2026 in Salzburg von drei Demo-Teams aus Finnland, USA und Kanada vorgestellt wurde, zunächst ihre internationale Wettkampf-Premiere feiern. Die ISU richtet 2027 eine große Weltmeisterschaft für Synchro 9 und Synchro 12-16 in Nottingham (Großbritannien; 26. März bis 4. April 2027) aus. Die Deutsche Eislauf-Union befasst sich als viertbeste Nation der vergangenen SYS-Weltmeisterschaften (Synchro 16) bereits frühzeitig mit der neuen Synchron-Disziplin, um sich mit gut ausgebildeten Synchro9-Teams für die olympischen Wettbewerbe qualifizieren zu können. Die DEU wird mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Bundeskanzleramt im Rahmen der Strukturgespräche die Fördermöglichkeiten für die neue olympische Disziplin Synchroneiskunstlaufen verhandeln, um den Leistungssport Synchron zielführend zu entwickeln. Auf dem Weg zu den Olympischen Winterspielen 2030 warten als wichtige Zwischenetappen die Olympischen Jugend-Winterspiele 2028 in Dolomiti Valtellina (Italien), wo das Format Synchro9 für den Anfang im kleineren Rahmen olympisch wird, und die Multi-WM 2028 der ISU-Eissportarten Eiskunstlaufen, Synchron, Eisschnelllauf und Short Track in Peking (China). Durch die neuen olympischen Perspektiven gewinnt Synchroneiskunstlaufen an Attraktivität, auch für gut ausgebildete Eiskunstläuferinnen der anderen Disziplinen. DEU gibt Eiskunstlauf-Bundeskader für Saison 2026/2027 bekannt (Pamela Lechner, 07.07.2026) Die Deutsche Eislauf-Union (DEU) hat den Eiskunstlauf-Bundeskader für die Saison 2026/2027 bekannt gegeben. Angeführt von den Paarlauf-Weltmeisterin Minerva Hase/Nikita Volodin umfasst das Nationalteam zum Start in den neuen Olympiazyklus insgesamt 36 Athlet*innen im Olympia-, Perspektiv-, Ergänzungs- und Nachwuchskader 1 (OK/PK/EK/NK1). Weitere 26 junge Sportler*innen wurden in den Nachwuchskader 2 (NK2) aufgenommen. Der DEU-Bundeskader für 2026/2027 wurde vom Präsidium der Deutschen Eislauf-Union, den Athletensprecher*innen und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) bestätigt. Der höchsten Förderstufe, dem Olympiakader, gehören erneut die Olympia-Dritten im Paarlaufen Minerva Hase/Nikita Volodin an. Das Weltmeister-Paar aus Berlin setzt seine Karriere fort und visiert die Olympischen Winterspiele 2030 in Frankreich an. Auch die Olympia-Zehnten im Paarlaufen Annika Hocke/Robert Kunkel laufen einen weiteren Olympiazyklus. Größte Höhepunkte in der kommenden Saison sind die Eiskunstlauf-EM in Lausanne (Schweiz; 27. bis 31. Januar 2027) und die Weltmeisterschaften 2027 in Tampere (Finnland; 17. bis 21. März 2027). Die Zukunft des erfolgreichen deutschen Paarlaufens soll durch Disziplinwechsel langfristig gestärkt werden. So ist die Deutsche Meisterin der Damen Julia Grabowski kürzlich zum Paarlaufen gewechselt und bildet mit dem NRW-Paarläufer Lukas Gneiding ein neues Paar. Die DEU legt im neuen Olympiazyklus 2030 strategisch den Fokus auf die Paardisziplinen, um gut ausgebildeten Einzelläufer*innen mit größerer Perspektive im Eistanzen oder Paarlaufen einen Disziplinwechsel zu ermöglichen. Dafür wurde für die Übergangsphase des Disziplinwechsels ein neuer Transferstatus "T" geschaffen. Neues aussichtsreiches DEU-Eistanzpaar Sara Kishimoto/Michail Savitskiy Am breitesten aufgestellt ist der DEU-Perspektivkader mit fünf Paaren im Eistanzen, darunter die Olympia-Teilnehmer Jennifer Janse van Rensburg/Benjamin Steffan und die EM-Finalisten Charise Matthaei/Max Liebers. Ein neues Eistanzpaar hat die DEU mit Sara Kishimoto/Michail Savitskiy, die an der Ice Academy of Montreal (Kanada) und am Bundesstützpunkt Oberstdorf trainieren und seit Anfang Mai das internationale Startrecht für Deutschland haben. Der zweimalige Junioren-WM-Medaillengewinner Savitskiy hat mit der gebürtigen Japanerin Kishimoto eine neue Partnerin gefunden. Seine ehemalige Partnerin Darya Grimm startet mit ihrem neuen Partner Grigorii Rodin in der nächsten Saison nochmals in der Juniorenklasse – als sehr aussichtsreiches Paar für die Junioren-WM 2027 in Sofia (Bulgarien; 24. bis 28. Februar 2027). In den Einzeldisziplinen steht EM- und WM-Finalist Genrikh Gartung im DEU-Perspektivkader. Der 18 Jahre alte Vierfachspringer konzentriert sich fortan komplett auf die Seniorenklasse. Bei den Frauen gibt es vier hoffnungsvolle Juniorinnen im Nachwuchskader 1, die in den kommenden Jahren Schritt für Schritt den Anschluss an das Senioren-Niveau schaffen können. Die Deutsche Eislauf-Union verfolgt die leistungssportliche Vision, langfristig, gesunde erfolgreiche Sportler-Persönlichkeiten zu entwickeln, um bei den Olympischen Winterspielen 2030 in Frankreich in allen Eiskunstlauf-Disziplinen vertreten zu sein. Zur vollständigen DEU-Bundeskaderliste 2026/2027 Sieben Grand-Prix-Startplätze für DEU-Team in der neuen Saison (DEU, 16.06.2026) Die International Skating Union (ISU) hat am Dienstag die Startplätze für die Grand-Prix-Serie der Saison 2026/2027 bekannt gegeben. Für das DEU-Nationalteam um die Weltmeister Minerva Hase/Nikita Volodin gibt es insgesamt sieben Startplätze in der höchsten internationalen Wettbewerbsserie im Eiskunstlaufen. Die Weltmeister im Paarlaufen Minerva Hase/Nikita Volodin, die ihre Karriere bis zu den Olympischen Winterspielen 2030 in Frankreich fortsetzen wollen, werden beim Grand Prix Skate America in Everett (USA; 13. bis 15. November 2026) und beim letzten Grand Prix, der NHK Trophy in Tokio (Japan; 27. bis 29. November 2026) an den Start gehen. Die Olympia-Dritten aus Berlin wollen sich erneut für das Grand-Prix-Finale in Chongqing (China; 10. bis 13. Dezember 2026) qualifizieren, der internationale Höhepunkt der ersten Saisonhälfte. Die Olympia-Zehnten im Paarlaufen Annika Hocke/Robert Kunkel erhielten ebenfalls zwei Grand-Prix-Startplätze. Die WM-Siebten werden beim ersten Grand Prix de France in Angers (Frankreich; 23. bis 25. Oktober 2026) und bei der Finlandia Trophy in Helsinki (Finnland; 20. bis 22. November 2026) laufen. Grand-Prix-Premiere für Genrikh Gartung Für den Grand Prix in Finnland bekam auch WM-Finalist Genrikh Gartung den Zuschlag. Der 19-Jährige wird somit in der kommenden Saison seine Premiere in der höchsten internationalen Wettbewerbsserie feiern. Zwei neue Programme hat der Vierfach-Springer bereits einstudiert. An die Olympia-Teilnehmer im Eistanzen Jennifer Janse van Rensburg/Benjamin Steffan gingen Startplätze beim Grand Prix de France und beim Grand Prix Skate America. In der Grand-Prix-Serie, vergleichbar mit dem Weltcup anderer Wintersportarten, misst sich die internationale Eiskunstlauf-Elite in der ersten Saisonhälfte. Pro Disziplin qualifizieren sich jeweils die sechs besten Läufer*innen/Paare für das Grand-Prix-Finale 2026, das erste große Highlight der Eiskunstlauf-Saison. In der zweiten Hälfte der Saison stehen dann die internationalen Meisterschaften an: Die Eiskunstlauf-EM 2027 in Lausanne (Schweiz; 27. bis 31. Januar 2027) und die Weltmeisterschaften 2027 in Tampere (Finnland; 16. bis 21. März 2027). Mehr zur ISU Grand-Prix-Serie 2026/2027. Paarlauf-Stars Hase/Volodin setzen Karriere bis Olympia 2030 fort (DEU, 22.05.2026) Die Paarlauf-Weltmeister Minerva Hase/Nikita Volodin werden ihre Eiskunstlauf-Karriere fortsetzen. Dies teilten die beiden 26- Jährigen der Deutschen Eislauf-Union (DEU) mit. Nach dem Gewinn der Olympia-Bronzemedaille in Mailand und dem WM-Titel in Prag hielt sich das Paar aus Berlin eine Fortsetzung seiner Erfolgsgeschichte zunächst offen. Jetzt steht fest: Mit bewährtem Trainerteam und motiviert für Neues visieren die Europameister von 2025 das Ziel Olympische Winterspiele 2030 in Frankreich an. Die Popularität der Sportart Eiskunstlaufen ist in der Olympiasaison stark angestiegen, höchste TV-Einschaltquoten, Weltstars, ausverkaufte Arenen und eine gigantische WM-Event-Presentation tragen dazu bei, dass sich immer mehr Fans für die Künste auf dem Eis begeistern. Dass Beliebtheit und Interesse der Sportart in Deutschland steigen, ist besonders Minerva Hase und Nikita Volodin zu verdanken. Mit ihren Erfolgen in den vergangenen drei Jahren zieht das Weltmeister-Paar immer mehr Aufmerksamkeit auf sich. Weltmeister, Europameister, Olympia-Bronze, zwei weitere WM-Medaillen, ein EM-Vize-Titel und zwei Siege im Grand-Prix-Finale – so die bisherige, beeindruckende Bilanz. Diese Erfolgsgeschichte soll mindestens einen Olympiazyklus weitergehen. "Wir haben uns für die Fortsetzung unserer Karriere entschieden, weil wir beide denken, dass wir unser Potential als Paar noch nicht ausgeschöpft haben und uns noch weiterentwickeln können. Wir planen die vier Jahre bis zu den Olympischen Spielen 2030 zu laufen. Das Ziel ist es, weiter mit den besten Paaren mithalten zu können", sagt Minerva Hase. Viel hat das Paar schon erreicht, aber noch nicht alles. Dass die Olympiamedaille von Mailand bronzefarben schimmert, ist für Nikita Volodin Motivation genug. "Ich glaube, wir haben unser Bestes noch nicht gezeigt – sowohl läuferisch als auch in Bezug auf die Elemente und Präsentation. Und die Begeisterung der deutschen Fans für den Eiskunstlauf, die in den letzten Jahren gewachsen ist, gibt uns natürlich viel Kraft", sagt der 26-Jährige. Minerva Hase und Nikita Volodin können auch in Zukunft auf ihr bewährtes Trainerteam setzen. "Wir haben ein breites Team, das hinter uns steht", freut sich Minerva Hase. Head Coach ist weiter Paarlauf-Experte Dmitry Savin, der das Training des Paares am DEU-Bundesstützpunkt Berlin aus der Ferne lenken und Hase/Volodin bei den Wettbewerben betreuen wird. Das tägliche Training vor Ort in ihrer Heimat Berlin wird weiterhin der erfahrene Knut Schubert durchführen, der in dieser Saison auch bei den Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften an der Seite des Paares war. Bestandteil des Betreuerteams bleiben ebenso Sidnei Brandao als Tanz-, Choreo- und Balletttrainer und Marten Reich als Athletiktrainer. Im Sommer ist geplant, mit Joti Polizoakis an den Skating Skills zu arbeiten und sich hier zu verbessern. Neue Elemente und neuer Style für die Saison 2026/2027 Die Regeländerungen der International Skating Union (ISU) im Paarlaufen für die nächste Saison bieten neue Möglichkeiten. Neue vorgeschriebene Elemente in der Paarlauf-Kür sind eine Choreo-Hebung und eine Choreo-Pirouette. "Wir wollen neue Ideen und Hebungen ausprobieren und offen für Neues sein", verrät Minerva Hase. Auch ihr Coach Dmitry Savin spricht im Interview mit der DEU von neuen Impulsen: "Ich möchte, dass sich Minerva und Nikita in Zukunft choreographisch weiterentwickeln. Ich will einen neuen und anderen Style sehen, wir werden etwas Neues ausprobieren und sehen, wie es funktioniert." Nach der ereignisreichen Olympiasaison wollen Minerva Hase/Nikita Volodin in die kommende nacholympische Saison 2026/2027 etwas später einsteigen – in Richtung der Grand-Prix-Serie, gegebenenfalls mit einem Challenger-Wettkampf zuvor. Ziel in der ersten Saisonhälfte ist die Qualifikation für das Grand-Prix- Finale 2026 in Chongqing (China; 10. bis 13. Dezember) und die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften im Dezember. In der zweiten Saisonhälfte sind die Highlights die Eiskunstlauf-Europameisterschaften 2027 in Lausanne (Schweiz; 25. bis 31. Januar 2027) und die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 2027 in Tampere (Finnland; 15. bis 21. März 2027), wo sie als Titelverteidiger antreten. Die Fans dürfen sich also auf weitere Auftritte des deutschen Traumpaares auf dem Eis freuen. Home / Seitenanfang
DEU
Berlin wegweisend für Zukunft der neuen olympischen Disziplin Synchro9 (DEU, 08.09.2026) Der DEU-Bundesstützpunkt Berlin stand am vergangenen Wochenende ganz im Zeichen der neuen olympischen Eiskunstlauf-Disziplin Synchro9. Aus der ganzen Welt kamen im Rahmen des ISU-Development-Seminars mehr als 50 Trainer*innen und Offizielle, um mit dem Weltverband, der International Skating Union (ISU), Regelwerk und Bewertungssystem für das neue Format Synchro9 weiter zu entwickeln. Die zwei deutschen Demo-Teams aus Berlin und Chemnitz überzeugten mit ihren Programm-Präsentationen, die DEU-Verantwortlichen sammelten wichtige Erkenntnisse für die nächsten Schritte, um ein starkes Synchro9-Team für die Olympia- Premiere 2030 in Frankreich aufzubauen. Es war ein kleiner historischer Moment, als die beiden deutschen Synchro9-Junior-Teams aus Berlin und Chemnitz am Samstag drei verschiedene Programme vor der versammelten Synchron-Expertise präsentierten. Hochrangige Vertreter der ISU und Weltmeister-Coaches waren ins Sportforum Berlin gekommen, um beim ISU-Synchro9- Development-Seminar die Weichen für die Zukunft der neuen olympischen Disziplin zu stellen. Synchro9 wird bei den Olympischen Winterspielen 2030 in Frankreich erstmals ins olympische Programm aufgenommen. Ein großer Schritt für die Sportart Synchroneiskunstlaufen, die sich in den vergangenen Jahren mehr und mehr professionalisiert und an Beliebtheit gewonnen hat. "Der Sport erhält durch die olympische Bühne, die Aufmerksamkeit, die er verdient", sagt DEU-Geschäftsführerin Tatjana Wagner bei der vorgeschalteten DEU-Pressekonferenz. Die Synchron-Expertin freut sich, mit der Ausrichtung des ISU-Seminars in Berlin von Anfang an dabei zu sein und sich als wichtige Synchron-Nation zu positionieren. Mit Synchro9 – die Synchron-Teams bestehen nur mehr aus neun statt wie bisher 16 Läuferinnen – wird eine ganz neue Disziplin ins Leben gerufen, die für Trainer*innen und Sportlerinnen eine große Herausforderung darstellt. "Synchro9 lebt von Schnelligkeit und möglichst klaren Bildern auf dem Eis. Enthalten sind Elemente aller Eiskunstlauf-Disziplinen und synchronspezifische Elemente, die eine Gesamtkomposition ergeben." Für das Synchro9-Programm der ersten Wettbewerbsrunde, ist als Thema Street Dance für die nächsten beiden Saisons vorgegeben, was moderne Tanz-Elemente erwarten lässt. Das Team Berlin Junior lief sein "Themed Program" u.a. zum bekannten Song Dickes B der Berliner Dancehall-Band Seeed. Das dynamische, temporeiche Programm entsprach genau dem, was sich der Weltverband von der neuen Disziplin verspricht: Sie soll ein junges Publikum ansprechen und TV- und zuschauerfreundlich sein. Szenen-Applaus gab es für den Group Lift der Berlinerinnen. Auch das Free Program zum Thema "Mirror" interpretierte das deutsche Team innovativ auf dem Eis. Beide Programme choreographierte Gert Hofmann. "Ich bin sehr stolz auf die Mädels, wie sie die Programme mit dem hohen Tempo mehrmals nacheinander gezeigt haben", sagt die Trainerin Vanessa Henke- Hahn. "Die Motivation im Team ist sehr hoch, wir sind stolz darauf, Teil von etwas Neuem zu sein und ein bisschen Geschichte mit zu schreiben." Starke Trainerteams bilden Das Chemnitzer Junior-Team meisterte anschließend seinen Auftritt des Beats per Minute-Programms, das für das Battle-Format vorgesehen ist, und erhielt ebenfalls positives Feedback. “Als Demo-Team beim Synchro9- Development-Seminar in Berlin dabei zu sein, war für uns eine großartige Möglichkeit, gemeinsam mit allen Beteiligten die Zukunft dieser neuen Sportart mitzugestalten", meint Trainerin Jana Wagner, die mit ihrer Kreativität und Leidenschaft für Synchron brennt. Etwas Aufregung war vor dem Auftritt der Chemnitzerinnen auch dabei, denn es standen die nationalen und internationalen Top-Player des Synchroneiskunstlaufens an der Bande. Mit mehr Eiszeiten in Sachsen kann das Potenzial noch besser ausgeschöpft werden, man hofft auf neue Interessierte für Synchron in der Region. "Dass sich unsere Teams vorstellen und ihre Programme mit dem neuen Wertungssystem ausprobieren konnten, war ein riesengroßer Schritt nach vorne. Dieser Meilenstein wird enorm zur Weiterentwicklung dieser Sportart beitragen", berichtet Tatjana Wagner, die Synchron-Verantwortliche der DEU. Die Wertungskriterien stellen die Schwerpunkte der Sportart heraus und zeigen auf, welche Eigenschaften Sportlerinnen für Synchro9 brauchen. "Die Athletinnen müssen Allrounderinnen sein, die extrem gute eisläuferische Fähigkeiten und einen starken Ausdruck mitbringen." Der Fokus der Wertung liegt auf Schnelligkeit, Choreographie, Performance und natürlich Synchronität. Das Wertungssystem mit der maximalen Gesamtpunktzahl von 100 wie auch das Wettbewerbsformat von Synchro9 unterscheiden sich von den übrigen Eiskunstlauf-Disziplinen. Die DEU-Synchron-Experten konnten von dem Wochenende viele wertvolle Erkenntnisse mitnehmen. "Synchro9 ist eine neue Disziplin des Synchroneiskunstlaufens, bei der wir neue Wege gehen müssen. Wir brauchen sehr starke Trainerteams und eine ausreichende Förderung, damit eine erfolgreiche Planung der Zukunft erfolgen kann", sagt die Geschäftsführerin. Berlin ist in Deutschland der Standort für Synchroneiskunstlaufen, das Sportforum Trainingsort des 30-fachen Deutschen Meisters Team Berlin 1, zuletzt zweimal WM-Siebter und eines der besten Synchro16-Teams der Welt. Auch bei der Etablierung nationaler Synchro9-Teams wird der DEU-Bundesstützpunkt Berlin in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen. Weltmeisterin Minerva Hase über Synchro9: "Je mehr Eiskunstlauf, desto besser" "Synchro9 wird ein sehr interessantes Projekt, das wir als Verband mit größtem Engagement angehen und hoffentlich mit den entsprechenden Fördermitteln unterstützen können. Wir wollen gerade in Berlin auf die bisherigen Erfolge im Synchroneiskunstlaufen aufbauen, das vorhandene Potenzial nutzen und mit Synchro9 als fünfte olympische Eiskunstlauf- Disziplin international sichtbar werden", meint DEU-Sportdirektor Jens ter Laak. "Wir werden in den nächsten vier Jahren bis 2030 sicher anders aufgestellt sein: Synchro9 kann auch für Einzelläuferinnen attraktiv werden, das ist eine neue Motivation und diese Synergie-Effekte wollen wir nutzen." Synchro9 ist für den Spitzenverband und die Vereinsentwicklung eine neue Möglichkeit, sich im Wettkampfsport zu präsentieren. Zur Entwicklung der Disziplin ist der Aufbau von Strukturen an den DEU-Bundesstützpunkten geplant. "Ich sehe großes Potenzial für uns als Verband und die Sportart in Deutschland. Als Mannschaftssport zieht es eine hohe Zahl an Zuschauer*innen an, somit erreichen wir durch das zusätzliche Angebot ein größeres Publikum und eine breitere Öffentlichkeit", so Jens ter Laak. Die Erweiterung des Kanons an olympischen Eiskunstlauf-Disziplinen begrüßt auch die Berliner Paarlauf-Weltmeisterin Minerva Hase. "Je mehr Eiskunstlauf, desto besser", scherzt die 27-Jährige bei der Pressekonferenz. "Synchroneiskunstlaufen hat in den letzten Jahren viel an Popularität dazugewonnen und Synchro9 ist ein schönes neues Konzept, mit dem die Sportart olympisch werden konnte. Ich bin sehr gespannt, was in den nächsten vier Jahren entstehen wird. Wir haben beim WM- Schaulaufen in Prag einen Vorgeschmack bekommen. Das war ziemlich beeindruckend, was die Mädels aufs Eis gebracht haben. Je mehr Präsenz Eiskunstlaufen im TV und in den Medien hat, desto besser. Von daher freue ich mich über die neue Disziplin." Die erste Synchro9-Saison beginnt mit vier international anerkannten Wettbewerben in Irvine (USA; 7./8. November 2026), Vantaa (Finnland; 28./29. November 2026), Rouen (Frankreich; 29./30. Januar 2027) und Budapest (Ungarn; 20./21. Februar 2027). Saison-Höhepunkt werden die großen Synchron-Weltmeisterschaften 2027 in Nottingham (Großbritannien; 27. März bis 4. April 2027) mit mehr als 1.000 Teilnehmer*innen. Dort werden über eine Woche lang die Welttitelkämpfe für die Disziplinen Synchro 12-16 und Synchro9 jeweils für Junior- und Senior-Teams stattfinden. Ein wichtiges Zwischenziel für die Junioren sind die Winter Youth Olympic Games 2028 in den italienischen Alpen, wo Synchro9 auf kleinerer Bühne seine olympische Premiere feiert. DEU-Paare Hase/Volodin und Hocke / Kunkel enthüllen neue Programme (DEU, 05.09.2026) Die beiden deutschen Weltklasse-Paare Minerva Hase / Nikita Volodin und Annika Hocke / Robert Kunkel haben am Donnerstag im Rahmen des Pressetermins der Deutschen Eislauf- Union (DEU) am Sportforum Berlin, Bundesstützpunkt und Trainingsort der Duos, erstmals öffentlich einen Einblick in ihre neuen Programme für die kommende Saison gegeben. Hase/Volodin verbinden in ihrem neuen Kurzprogramm die Geschichte Berlins mit Techno-Beats, Hocke/Kunkel setzen ihre Entertainment-Show auf dem Eis fort. Im Beisein nationaler und regionaler Medien haben die beiden DEU-Top- Paare Minerva Hase / Nikita Volodin und Annika Hocke / Robert Kunkel an ihrer Trainingsstätte in Berlin, erstmals Teile ihrer neuen Programme der Öffentlichkeit präsentiert. Während ihre Kür noch im Aufbau ist, zeigten die Weltmeister Hase / Volodin ihr neues Kurzprogramm, das unter die Haut geht. Das Paar erzählt darin die Geschichte Berlins, ihrer Heimatstadt, unterlegt mit Techno-Vibes des Songs „1989“ von dem Elektronik-DJ Laake. Ein ganz neuer Stil, der berührt und eine tiefere Bedeutung hat. „Wir erzählen in unserem Kurzprogramm die Story Berlins, wir greifen das Thema des Mauerfalls auf, die Seiten Ost und West und die Wiedervereinigung am Ende“, sagt Minerva Hase. Die Kostüme werden inspiriert von der Mauer einen Graffti-Look haben. Choreographiert hat das Kurzprogramm ihr langjähriges Choreographen- Team Mark Pillay und Paul Boll. Die Olympia-Medaillengewinner steigen nach ihren großen Erfolgen in der Olympiasaison in diesem Jahr etwas später in die Saison ein. Vor ihren beiden Grand-Prix-Starts bei Skate America in Everett (USA; 13. bis 15. November 2026) und der NHK Trophy in Tokio (Japan; 27. bis 29. November 2026) ist eventuell ein Challenger-Wettkampf zur Vorbereitung geplant. Ihr großer Traum sind die Olympischen Winterspiele 2030 in Lyon (Frankreich), auf dem Weg dahin gilt es die Kräfte richtig einzuteilen. „Wir haben uns vorgenommen, es diese Saison etwas ruhiger angehen zu lassen und mehr auf unsere Gesundheit und unseren Geist zu hören“, erklärt Minerva Hase. „Wir haben uns keine konkreten Ziele gesetzt, aber wollen natürlich alle Höhepunkte laufen und dafür topfit sein.“ Nikita Volodin kündigt an, dass geplant sei, als höhere technische Schwierigkeit den Dreifach-Wurfflip ins Programm aufzunehmen und sie verstärkt an der Präsentation und den Skating Skills arbeiten. „The Show must go on“ Den perfekt passenden Titel für die Fortsetzung ihrer Intention, das Publikum mit unterhaltsamen und spektakulären Programmen zu begeistern, haben die Olympia-Zehnten Annika Hocke / Robert Kunkel gefunden. Bei Olympia, EM und WM 2026 wurden die Berliner mit Standing Ovations gefeiert. Ihre neue Kür zu einem Queens Medley, choreographiert von Luca Lanotte, enthält den Song „The show must go on“, den das Paar mitreißend umsetzen wird. Besonders die neuen Elemente in der Paarlauf-Kür, Choreo-Pirouette und Choreo-Hebung, sehen sehr vielversprechend aus. „Wir wollten nach den Erfahrungen aus der letzten Saison, wieder etwas Unterhaltsames für die großen Arenen machen, so dass das Publikum mitgehen kann. Wir sind sehr happy. Gerade mit den neuen Choreo-Elementen kann man die Inhalte noch besser auf die Musik anpassen“, erzählt Robert Kunkel. Die WM-Siebten wurden aufgrund einer Trainingsverletzung von Annika Hocke am Syndesmoseband in der Saisonvorbereitung zurückgeworfen, sind aber nun auf dem Weg zurück. „Es war wichtig, dass die Verletzung gut auskuriert wird, weil ich alles auf dem rechten Fuß lande“, sagt die 26- Jährige, die sich freut wieder im Trainingsprozess zu sein. Im jazzigen Kurzprogramm „Black & Gold“ will Choreograph Joti Polizoakis, das Paar in der nacholympischen Saison herausfordern, etwas Neues auszuprobieren. „Bis jetzt haben wir ganz viel Spaß mit dem Programm und hoffen, dass es dem Publikum gefällt,“ so die Paarläuferin. Geplant ist für Hocke / Kunkel der Saisonstart bei der Nebelhorn Trophy in Oberstdorf (24. bis 26. September 2026) und danach die Grand Prix in Frankreich (23. bis 25. Oktober 2026) und Finnland (20. bis 22. November 2026), vorbehaltlich des Verlaufs der kommenden Trainingswochen. Als weitere Highlights der Saison warten die Deutschen Meisterschaften in Krefeld (18./19. Dezember 2026), die Eiskunstlauf-Europameisterschaften 2027 in Lausanne (Schweiz) und die Weltmeisterschaften 2027 in Tampere (Finnland). Womöglich gehen Hocke / Kunkel auch beim internationalen Wettbewerb Skate Berlin (8. bis 13. Februar 2027) in ihrer Heimatstadt an den Start. Das dritte, neue junge Paar am Bundesstützpunkt bilden die amtierende Deutsche Meisterin Julia Grabowski und der erfahrene Paarläufer Lukas Gneiding. Damit ist Berlin Deutschlands Paarlauf-Hotspot. Eissportzentrum Oberstdorf - Eiskunstlauf- Saisonstart bei der 58. Nebelhorn Trophy mit deutschen und internationalen Top-Läufern (DEU, 02.09.2026) Deutsche und internationale Top- Eiskunstläufer*innen starten bei der 58. Nebelhorn Trophy vom 24. bis 26. September 2026 in Oberstdorf in die nacholympische Saison. Besonders attraktiv sind die Paarlauf- und Eistanz-Wettbewerbe besetzt. Die Publikumslieblinge Annika Hocke / Robert Kunkel präsentieren ihre neuen Programme erstmals öffentlich. Die Musik der Olympia-Zehnten aus Berlin ist noch geheim, aber sicher ist: Es wird wieder unterhaltsam. Mit den EM-Bronzemedaillengewinnern Maria Pavlova/Alexei Sviatchenko aus Ungarn und den WM-Dritten Lia Pereira/Trennt Michaud aus Kanada kommen weitere hochkarätige Paare ins Allgäu. Die mehrmaligen Nebelhorn-Trophy-Sieger und WM- Bronzemedaillengewinner 2025 Lilah Fear / Lewis Gibson aus Großbritannien führen das dicht besetzte Eistanzfeld an, zu dem die Olympiateilnehmer Christina Carreira / Anthony Ponomarenko (USA) und Marie-Jade Lauriault / Romain Le Gac aus Kanada gehören. Die frisch verheirateten Deutschen Vize-Meister Charise Matthaei / Max Liebers aus Chemnitz und die Berliner Karla Maria Karl/Kai Hoferichter geben ihren Saisoneinstand auf heimischem Eis. Internationale Medaillengewinner im Herren-Wettbewerb Im Herren-Wettbewerb treffen EM-Medaillengewinner Aleksandr Selevko aus Estland und der US-Amerikaner Jimmy Ma, Dritter der Vier- Kontinente-Meisterschaft 2025, aufeinander. Spannend wird, wie sich der Deutsche Meister Genrikh Gartung bei seiner ersten Nebelhorn Trophy an seinem Wohn- und Trainingsort Oberstdorf schlägt. Der mehrfache Deutsche Meister Nikita Starostin (ERC Westfalen Kunstlauf Dortmund) will sich nach einer durchwachsenen Saison zurückmelden. Der Damen-Wettbewerb ist sehr offen. Die Olympiateilnehmerin und neutrale Athletin Viktoria Safonova hat gute Erinnerungen an Oberstdorf, denn sie stand bereits bei der Nebelhorn Trophy auf dem Treppchen. Aus den USA kommt Logan Higase-Chen. Valentina Andrianova vom EC Oberstdorf gibt ihr Meisterklasse-Debüt bei der Nebelhorn Trophy. Die Trophy ist mit ihrer 58-jährigen Geschichte einer der traditionsreichsten Eiskunstlauf-Wettbewerbe der Welt und für die Sportler*innen ein wichtiger erster Orientierungspunkt zu Saisonbeginn. Sie gehört zur prestigereichen Challenger-Serie der Internationalen Eislauf-Union (ISU). In Oberstdorf traten schon viele Stars auf, darunter die aktuellen Paarlauf-Weltmeister Minerva Hase/Nikita Volodin. Glanzvoller Abschluss der Wettbewerbe wird auch dieses Jahr die Schaulauf-Gala am Samstagabend (26. September). Tickets für die Nebelhorn Trophy 2026 Tickets für die Nebelhorn Trophy 2026 sind online im DEU-Ticket-Shop unter www.eislauf-union.de/de/tickets erhältlich. All-Event-Tickets sind ausschließlich online verfügbar. Zudem können in Oberstdorf vor Ort ab Anfang September Tickets an der Stadionkasse im Eissportzentrum sowie an der Tourist-Info des Oberstdorf Haus erworben werden. Saisonauftakt der Eiskunstlauf-Elite - Ticketverkauf für Nebelhorn Trophy 2026 in Oberstdorf gestartet (DEU, 18.08.2026) Die Vorfreude auf die Nebelhorn Trophy 2026 steigt! Zum 58. Mal findet der renommierte Eiskunstlauf-Wettbewerb vom 24. bis 26. September 2026 im Eissportzentrum Oberstdorf statt. Fans und Sportbegeisterte können ab sofort Online-Tickets für dieses Weltklasse-Event erwerben. Neben internationalen Stars gehen die beliebten deutschen Olympia-Teilnehmer im Paarlaufen Annika Hocke/Robert Kunkel an den Start. Als Teil der ISU Challenger Series ist die Nebelhorn Trophy einer der traditionsreichsten Wettbewerbe im Eiskunstlaufen weltweit. Internationale Top-Athlet*innen präsentieren in Oberstdorf zu Beginn der Saison erstmals ihre neuen Programme, was es besonders spannend macht. Besucher*innen dürfen sich auf faszinierende Küren, hochklassigen Sport und eine einzigartige Atmosphäre im Eissportzentrum Oberstdorf freuen. Bei der letztjährigen Nebelhorn Trophy waren 32 spätere Olympia- Teilnehmer*innen der Winterspiele in Mailand am Start. Auch bei der 58. Nebelhorn-Trophy von 24. bis 26. September 2026 ist wieder ein Weltklasse-Teilnehmerfeld zu erwarten, das nach dem Meldeschluss Anfang September feststeht. Ihre Zusage bereits gegeben haben die Nebelhorn Trophy-Seriensieger im Eistanzen Lilah Fear/Lewis Gibson. Die Briten standen bei Europa- und Weltmeisterschaften schon mehrfach auf dem Podium. Weltklasse-Eiskunstlauf in Deutschland hautnah live erleben Aus deutscher Sicht streben die Olympia-Zehnten im Paarlaufen Annika Hocke/Robert Kunkel ihren Saisonstart bei der Nebelhorn Trophy an. Die Berliner waren in der vergangenen Saison mit ihren spektakulären Flug- Elementen zu Publikumslieblingen avanciert. EM- und WM-Finalist Genrikh Gartung vom EC Oberstdorf wird als Local Hero sein Nebelhorn- Trophy-Debüt geben. Der 19 Jahre alte Deutsche Meister und Vierfachspringer will an seiner Trainingsstätte vor Heim-Publikum einen guten Auftakt hinlegen und sich in der internationalen Szene etablieren. Das komplette DEU-Team für die Nebelhorn Trophy wird Anfang September bekannt gegeben. Krönender Abschluss der Wettbewerbe ist die Schaulauf-Gala am Samstagabend (26. September), unter anderem mit den Medaillengewinner*innen der Trophy. Die Nebelhorn Trophy ist für deutsche Eiskunstlauf-Fans die beste Möglichkeit Weltklasse-Eiskunstlauf und nationale und internationale Top-Läufer*innen hautnah live zu erleben. Tickets für die Nebelhorn Trophy 2026 Tickets für die Nebelhorn Trophy 2026 sind ab sofort online im DEU- Ticket-Shop unter www.eislauf-union.de/de/tickets erhältlich. All-Event- Tickets sind ausschließlich online verfügbar. Zudem können in Oberstdorf vor Ort ab Anfang September Tickets an der Stadionkasse im Eissportzentrum sowie an der Tourist-Info des Oberstdorf Haus erworben werden. DEU veranstaltet Deutsche Meisterschaften im Eiskunstlaufen mit Christmas-Gala in Krefeld (DEU, 06.08.2026) Die Deutsche Eislauf-Union (DEU) wird die kommenden Deutschen Meisterschaften im Eiskunstlaufen am 18./19. Dezember 2026 in der YAYLA ARENA in Krefeld veranstalten. Mit der abschließenden DEU-Christmas-Gala am Samstagabend mit nationalen und internationalen Stars wird die Meisterschaft zu einem Highlight für alle Sport- und Eiskunstlauffans der Region und darüber hinaus. Am Start sind auch die Paarlauf-Weltmeister Minerva Hase/Nikita Volodin. Nach 53 Jahren werden die Deutschen Meisterschaften im Eiskunstlaufen wieder in Krefeld stattfinden, die 128. Ausgabe der Titelkämpfe wird ein besonderes Ereignis für die Zuschauer*innen. Nach den Kurzprogrammen und Küren der besten deutschen Eiskunstläufer*innen im Kampf um die deutschen Meistertitel wartet als Highlight der Veranstaltung die glitzernde DEU-Christmas-Gala. Zum Schaulaufen am Samstagabend werden nationale und internationale Stars der Eiskunstlauf-Szene erwartet. Im Rahmen der Gala gibt es zudem eine Präsentation der neuen Synchroneiskunstlauf-Disziplin "Synchro9", die bei den Olympischen Winterspielen 2030 in Frankreich erstmals olympisch wird. Sportlich wird es spannend: Für die Athlet*innen sind die nationalen Titelkämpfe in Krefeld die letzte Qualifikationsmöglichkeit für die Eiskunstlauf-Europameisterschaften 2027 in Lausanne (Schweiz; 25. bis 31. Januar 2027). Die DM-Titel werden in den fünf Meisterklasse- Wettbewerben Damen, Herren, Paarlaufen, Eistanzen und Synchroneiskunstlaufen (Disziplin Synchro 12-16) vergeben. Die Kurzprogramme finden am Freitagabend (18. Dezember) statt, die Medaillenentscheidungen fallen in der Kür am Samstagmittag (19. Dezember). Die Teilnehmerfelder der Meisterklasse werden durch die besten Junior*innen des Landes bereichert. Am Samstagabend sind die neuen Deutschen Meister*innen dann zusammen mit internationalen Eiskunstlauf-Stars in der DEU-Christmas-Gala zu bewundern. Neues attraktives Meisterschafts-Konzept am Eissportstandort Krefeld Das DM-Weihnachtsevent wird in Zusammenarbeit mit der Seidenweberhaus GmbH, dem Betreiber der Multifunktionsarena, durchgeführt und soll durch seine Strahlkraft die lokalen Eislaufvereine stärken. Der Eiskunstlauf-Nachwuchs der Region NRW kann die deutschen Paarlauf-Stars Minerva Hase/Nikita Volodin und Annika Hocke/Robert Kunkel hautnah im Training und Wettkampf erleben. "Wir möchten den Zuschauer*innen und Fans mit den Deutschen Meisterschaften und der Christmas-Gala ein schönes und attraktives Event bieten", sagt DEU- Geschäftsführerin Tatjana Wagner. "Mit dem neuen Konzept der integrierten Christmas-Gala mit internationalen Weltklasse-Eiskunstläufer*innen heben wir die Präsentation unserer nationalen Meisterschaft auf ein neues Level." Die YAYLA ARENA in Krefeld, Heimspiel-Stätte des Erstliga- Eishockeyteams Krefeld Pinguine, ist der perfekte Veranstaltungsort für die Titelkämpfe. „Die Austragung der Deutschen Meisterschaften im Eiskunstlaufen in Krefeld ist ein besonderer Meilenstein für unsere Stadt und ein starkes Zeichen für den Eissportstandort Krefeld. Wir sind stolz, Gastgeber dieser hochkarätigen Veranstaltung zu sein und freuen uns darauf, die besten Eiskunstläuferinnen und Eiskunstläufer Deutschlands sowie zahlreiche Gäste in der YAYLA ARENA willkommen zu heißen", sagt Paul Keusch, Geschäftsführer der Seidenweberhaus GmbH. Das erfahrene Veranstaltungsteam will die Titelkämpfe gemeinsam mit der DEU an dieser einzigartigen Event Location zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Der Ticketverkauf für die Deutschen Meisterschaften startet im Laufe des Septembers. Die Deutschen Nachwuchs- und Juniorenmeisterschaften im Einzellaufen, Paarlaufen und Eistanzen werden von 10. bis 13. Dezember 2026 in Dortmund stattfinden. Die Deutschen Meisterschaften im Synchroneiskunstlaufen für Advanced Novice und Junioren sowie Synchro9 Junioren und Senioren werden im Rahmen des DresdenCup (21. bis 24. Januar 2027) ausgetragen. Annika Hocke/Robert Kunkel kehren mit Ziel Olympia 2030 nach Berlin zurück (DEU, 02.08.2026) Die Olympia-Zehnten im Paarlaufen Annika Hocke/Robert Kunkel sind nach vier Jahren Trainingsaufenthalt im italienischen Bergamo in ihre Heimat zurückgekehrt und haben ihren Haupttrainingsstandort wieder am Bundesstützpunkt in Berlin. Betreut werden die WM-Siebten dort auf ihrem Weg zu den Olympischen Winterspielen 2030 in Frankreich von Nolan Seegert, der als neuer DEU-Bundesstützpunkttrainer beschäftigt wird. In der vergangenen Olympiasaison haben Annika Hocke (26) und Robert Kunkel (27) die Zuschauer in den Eishallen und an den Bildschirmen mit ihren unterhaltsamen Weltklasse-Programmen und spektakulären Elementen wie dem "Head Banger" begeistert. Mit Platz zehn bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Platz sieben bei den Weltmeisterschaften in Prag liegt eine fantastische Saison hinter den Berlinern. Das Publikum hat sie mit Standing Ovations gefeiert. Den Weg des Entertainment-Eiskunstlaufens will das Paar weitergehen und plant eine Fortsetzung der Karriere bis zu den Olympischen Winterspielen 2030 in Frankreich. „Es ist der große Plan, bis Olympia 2030 weiterzulaufen“, sagt Robert Kunkel. Mit Start des neuen Olympiazyklus haben die Deutschen Vizemeister ihren Trainings- und Wohnort zurück in ihre Heimat verlagert. Seit Juni trainieren Annika Hocke/Robert Kunkel wieder fest am Bundesstützpunkt Berlin, wo sie bereits einen Teil ihrer Olympiavorbereitung auf Mailand bestritten. Vor vier Jahren waren sie ins italienische Paarlaufzentrum Bergamo gegangen, weil es damals aus ihrer Sicht keinen passenden Trainer und keine weiteren Top-Paare in Berlin gab. „Das alles hat sich in Berlin jetzt geändert und wir haben dem Ganzen in der Olympiavorbereitung eine Chance gegeben und waren damit sehr zufrieden. Wir wollen die Vorteile, die Berlin mit der medizinischen Versorgung, der Physiotherapie und dem Standort bietet, nutzen“, erklärt Kunkel die Entscheidung. „Das Wichtigste für uns war immer der Trainer, den es mit Nolan nun für uns gibt, und es ist auch schön, wieder zu Hause zu sein.“ Zwei deutsche Weltklasse-Paare am Bundesstützpunkt Berlin Das Kapitel Bergamo und sich dort einer starken internationalen Trainingsgruppe anzuschließen, war damals die richtige Entscheidung. „Wir bereuen es nicht, nach Bergamo gegangen zu sein, sonst hätten wir nicht die EM-Medaille und den Grand-Prix-Sieg geholt“, blickt Kunkel zurück. Bronze bei der EM 2023 und Platz fünf bei der WM 2024 sind aus dieser Zeit ihre bislang besten Meisterschaftsresultate. Seit Dezember 2024 ist Nolan Seegert, ehemaliger Olympia-Teilnehmer mit Minerva Hase, schon Teil ihres italienischen Trainerteams um Ondrej Hotarek gewesen. Intensiver wirkt der 34-Jährige aber erst seit der vergangenen Saison mit und wird Hocke/Kunkel nun im täglichen Training anleiten. „Nolan ist sehr engagiert und zuverlässig und ein Trainer, der seinen Job für die Sportler und den Sport macht“, sagt Robert Kunkel über den ehemaligen Konkurrenten. Hotarek wird weiter Teil des Trainer-Teams bleiben. Mit der Rückkehr von Annika Hocke und Robert Kunkel trainieren beide deutsche Weltklasse-Paare, die Eiskunstlauf-Deutschland in der Olympiasaison so begeistert haben, mit dem Fernziel Olympische Winterspiele 2030 in Berlin. Die Weltmeister und Olympia-Dritten Minerva Hase/Nikita Volodin werden dort vor Ort wie bisher von Knut Schubert und aus der Ferne von Dmitry Savin gecoacht. Hocke/Kunkel sind es aus Bergamo gewohnt, sich das Eis mit anderen Top-Paaren zu teilen. „Wir hoffen, dass wir auch in Berlin davon profitieren“, sagt Annika Hocke, für die sich die Eishalle 2 im Sportforum noch genauso vertraut anfühlt. „Dass die Trainingszeiten hier immer eine Stunde lang sind, ist sehr angenehm, in Bergamo waren es nur 40 Minuten“, freut sich Robert Kunkel. Neue "entertaining" Programme für 2026/2027 Die Programme für die neue Saison 2026/2027 sind im Aufbau. Das Kurzprogramm wird mit Choreograph Joti Polizoakis in Berlin einstudiert. Die Choreographie des Kür-Programms baute das Paar bei Luca Lanotte in der Olympiastadt Mailand auf. „Es wird wieder entertaining, mehr verraten wir noch nicht“, kündigt Annika Hocke an. Für die kommenden Jahre sehen die Olympia-Zehnten viele Verbesserungsmöglichkeiten, an denen sie arbeiten möchten. „Wir können uns noch überall weiterentwickeln, es gibt nichts, wo wir sagen können, da sind wir perfekt“, sagt Robert Kunkel. „Gerade mit den neuen Regeländerungen, der neuen Choreo-Hebung und Choreo-Pirouette, kommt noch mehr Kreativität ins Spiel und wir haben für alle Elemente Ideen, wo wir uns verbessern können, auch im Läuferischen, in der Prävention und Reha. Da sind keine Grenzen gesetzt.“ Die Vorbereitung auf die Olympiasaison hatte eine Handverletzung von Kunkel erschwert, daraus haben sie mit ihren erfolgreichen Auftritten definitiv das Beste gemacht. Nach ihrem gemeinsamen Karriere-Highlight der Olympischen Winterspiele 2026 ist die Motivation weiter hoch und hilft auch die harten Trainingseinheiten im Sommer durchzuziehen. „Wenn man den Großteil der Zeit das tun kann, was man liebt und vor Publikum laufen darf, das so mitgeht wie bei Olympia oder der WM, dann machen wir unseren Sport super gerne, so lange wie es irgendwie geht, weil es ein großes Privileg ist“, meint Annika Hocke. Die Zuschauer dürfen sich also noch mindestens vier weitere Jahre auf ihre beliebten Programme freuen. Synchroneiskunstlaufen feiert bei Winterspielen 2030 Olympia-Premiere (DEU, 08.07.2026) Der Traum wird wahr! Synchroneiskunstlaufen wird bei den Olympischen Winterspielen 2030 in Frankreich erstmals olympisch. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Disziplin mit dem neuen Format “Synchro 9” in das Olympische Programm aufgenommen, wie die International Skating Union (ISU) am Dienstag mitteilte. Die Deutsche Eislauf-Union (DEU) visiert eine Olympia-Teilnahme in vier Jahren an. Die brandneue Synchroneiskunstlauf-Disziplin "Synchro9" wird Teil des Wettkampf-Programms der Olympischen Winterspiele 2030 in Frankreich sein. "Dass Synchroneiskunstlaufen mit der Disziplin Synchro9 olympisch wird, ist eine weitreichende Entscheidung für unsere Sportart. Wir kommen mit einer neuen Team-Disziplin in das olympische Programm. Damit geht der Traum vieler Synchronläuferinnen in Erfüllung und wir wollen uns als eine der stärksten Synchron-Nationen für diese Olympia- Premiere qualifizieren", sagt DEU-Geschäftsführerin Tatjana Wagner, bei der Deutschen Eislauf-Union für Synchroneiskunstlaufen verantwortlich. Unter anderem durch die Aufnahme der Eiskunstlauf-Team-Disziplin Synchro9 sollen die Olympischen Winterspiele 2030 zu den ersten Winterspielen mit geschlechtergerechter Teilnehmer- und Wettbewerbsanzahl werden, wie das IOC mitteilte. Bei der neu entwickelten Disziplin "Synchro9", die vom Weltverband ISU jung, modern, TV- und zuschauerfreundlich konzipiert wird, umfassen die Synchron-Teams statt bisher 16 Läufer*innen nur 9 (ausschließlich weibliche) Sportlerinnen. Synchron beinhaltet Elemente aller Eiskunstlauf- Disziplinen Einzellaufen, Paarlaufen und Eistanzen und das mit der Herausforderung, diese als Team synchron auszuführen. In welche Richtung "Synchro9" technisch genau gehen wird, zeigt die kommende Saison 2026/2027. Dann wird die neue Disziplin, die bei der Synchron- WM 2026 in Salzburg von drei Demo-Teams aus Finnland, USA und Kanada vorgestellt wurde, zunächst ihre internationale Wettkampf- Premiere feiern. Die ISU richtet 2027 eine große Weltmeisterschaft für Synchro 9 und Synchro 12-16 in Nottingham (Großbritannien; 26. März bis 4. April 2027) aus. Die Deutsche Eislauf-Union befasst sich als viertbeste Nation der vergangenen SYS-Weltmeisterschaften (Synchro 16) bereits frühzeitig mit der neuen Synchron-Disziplin, um sich mit gut ausgebildeten Synchro9- Teams für die olympischen Wettbewerbe qualifizieren zu können. Die DEU wird mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Bundeskanzleramt im Rahmen der Strukturgespräche die Fördermöglichkeiten für die neue olympische Disziplin Synchroneiskunstlaufen verhandeln, um den Leistungssport Synchron zielführend zu entwickeln. Auf dem Weg zu den Olympischen Winterspielen 2030 warten als wichtige Zwischenetappen die Olympischen Jugend-Winterspiele 2028 in Dolomiti Valtellina (Italien), wo das Format Synchro9 für den Anfang im kleineren Rahmen olympisch wird, und die Multi-WM 2028 der ISU-Eissportarten Eiskunstlaufen, Synchron, Eisschnelllauf und Short Track in Peking (China). Durch die neuen olympischen Perspektiven gewinnt Synchroneiskunstlaufen an Attraktivität, auch für gut ausgebildete Eiskunstläuferinnen der anderen Disziplinen. DEU gibt Eiskunstlauf-Bundeskader für Saison 2026/2027 bekannt (Pamela Lechner, 07.07.2026) Die Deutsche Eislauf-Union (DEU) hat den Eiskunstlauf-Bundeskader für die Saison 2026/2027 bekannt gegeben. Angeführt von den Paarlauf-Weltmeisterin Minerva Hase/Nikita Volodin umfasst das Nationalteam zum Start in den neuen Olympiazyklus insgesamt 36 Athlet*innen im Olympia-, Perspektiv-, Ergänzungs- und Nachwuchskader 1 (OK/PK/EK/NK1). Weitere 26 junge Sportler*innen wurden in den Nachwuchskader 2 (NK2) aufgenommen. Der DEU-Bundeskader für 2026/2027 wurde vom Präsidium der Deutschen Eislauf-Union, den Athletensprecher*innen und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) bestätigt. Der höchsten Förderstufe, dem Olympiakader, gehören erneut die Olympia-Dritten im Paarlaufen Minerva Hase/Nikita Volodin an. Das Weltmeister-Paar aus Berlin setzt seine Karriere fort und visiert die Olympischen Winterspiele 2030 in Frankreich an. Auch die Olympia-Zehnten im Paarlaufen Annika Hocke/Robert Kunkel laufen einen weiteren Olympiazyklus. Größte Höhepunkte in der kommenden Saison sind die Eiskunstlauf-EM in Lausanne (Schweiz; 27. bis 31. Januar 2027) und die Weltmeisterschaften 2027 in Tampere (Finnland; 17. bis 21. März 2027). Die Zukunft des erfolgreichen deutschen Paarlaufens soll durch Disziplinwechsel langfristig gestärkt werden. So ist die Deutsche Meisterin der Damen Julia Grabowski kürzlich zum Paarlaufen gewechselt und bildet mit dem NRW-Paarläufer Lukas Gneiding ein neues Paar. Die DEU legt im neuen Olympiazyklus 2030 strategisch den Fokus auf die Paardisziplinen, um gut ausgebildeten Einzelläufer*innen mit größerer Perspektive im Eistanzen oder Paarlaufen einen Disziplinwechsel zu ermöglichen. Dafür wurde für die Übergangsphase des Disziplinwechsels ein neuer Transferstatus "T" geschaffen. Neues aussichtsreiches DEU-Eistanzpaar Sara Kishimoto/Michail Savitskiy Am breitesten aufgestellt ist der DEU-Perspektivkader mit fünf Paaren im Eistanzen, darunter die Olympia-Teilnehmer Jennifer Janse van Rensburg/Benjamin Steffan und die EM-Finalisten Charise Matthaei/Max Liebers. Ein neues Eistanzpaar hat die DEU mit Sara Kishimoto/Michail Savitskiy, die an der Ice Academy of Montreal (Kanada) und am Bundesstützpunkt Oberstdorf trainieren und seit Anfang Mai das internationale Startrecht für Deutschland haben. Der zweimalige Junioren- WM-Medaillengewinner Savitskiy hat mit der gebürtigen Japanerin Kishimoto eine neue Partnerin gefunden. Seine ehemalige Partnerin Darya Grimm startet mit ihrem neuen Partner Grigorii Rodin in der nächsten Saison nochmals in der Juniorenklasse – als sehr aussichtsreiches Paar für die Junioren-WM 2027 in Sofia (Bulgarien; 24. bis 28. Februar 2027). In den Einzeldisziplinen steht EM- und WM-Finalist Genrikh Gartung im DEU-Perspektivkader. Der 18 Jahre alte Vierfachspringer konzentriert sich fortan komplett auf die Seniorenklasse. Bei den Frauen gibt es vier hoffnungsvolle Juniorinnen im Nachwuchskader 1, die in den kommenden Jahren Schritt für Schritt den Anschluss an das Senioren-Niveau schaffen können. Die Deutsche Eislauf-Union verfolgt die leistungssportliche Vision, langfristig, gesunde erfolgreiche Sportler-Persönlichkeiten zu entwickeln, um bei den Olympischen Winterspielen 2030 in Frankreich in allen Eiskunstlauf-Disziplinen vertreten zu sein. Zur vollständigen DEU-Bundeskaderliste 2026/2027 Sieben Grand-Prix-Startplätze für DEU-Team in der neuen Saison (DEU, 16.06.2026) Die International Skating Union (ISU) hat am Dienstag die Startplätze für die Grand-Prix-Serie der Saison 2026/2027 bekannt gegeben. Für das DEU-Nationalteam um die Weltmeister Minerva Hase/Nikita Volodin gibt es insgesamt sieben Startplätze in der höchsten internationalen Wettbewerbsserie im Eiskunstlaufen. Die Weltmeister im Paarlaufen Minerva Hase/Nikita Volodin, die ihre Karriere bis zu den Olympischen Winterspielen 2030 in Frankreich fortsetzen wollen, werden beim Grand Prix Skate America in Everett (USA; 13. bis 15. November 2026) und beim letzten Grand Prix, der NHK Trophy in Tokio (Japan; 27. bis 29. November 2026) an den Start gehen. Die Olympia-Dritten aus Berlin wollen sich erneut für das Grand-Prix- Finale in Chongqing (China; 10. bis 13. Dezember 2026) qualifizieren, der internationale Höhepunkt der ersten Saisonhälfte. Die Olympia-Zehnten im Paarlaufen Annika Hocke/Robert Kunkel erhielten ebenfalls zwei Grand-Prix-Startplätze. Die WM-Siebten werden beim ersten Grand Prix de France in Angers (Frankreich; 23. bis 25. Oktober 2026) und bei der Finlandia Trophy in Helsinki (Finnland; 20. bis 22. November 2026) laufen. Grand-Prix-Premiere für Genrikh Gartung Für den Grand Prix in Finnland bekam auch WM-Finalist Genrikh Gartung den Zuschlag. Der 19-Jährige wird somit in der kommenden Saison seine Premiere in der höchsten internationalen Wettbewerbsserie feiern. Zwei neue Programme hat der Vierfach-Springer bereits einstudiert. An die Olympia-Teilnehmer im Eistanzen Jennifer Janse van Rensburg/Benjamin Steffan gingen Startplätze beim Grand Prix de France und beim Grand Prix Skate America. In der Grand-Prix-Serie, vergleichbar mit dem Weltcup anderer Wintersportarten, misst sich die internationale Eiskunstlauf-Elite in der ersten Saisonhälfte. Pro Disziplin qualifizieren sich jeweils die sechs besten Läufer*innen/Paare für das Grand-Prix-Finale 2026, das erste große Highlight der Eiskunstlauf-Saison. In der zweiten Hälfte der Saison stehen dann die internationalen Meisterschaften an: Die Eiskunstlauf-EM 2027 in Lausanne (Schweiz; 27. bis 31. Januar 2027) und die Weltmeisterschaften 2027 in Tampere (Finnland; 16. bis 21. März 2027). Mehr zur ISU Grand-Prix-Serie 2026/2027. Paarlauf-Stars Hase/Volodin setzen Karriere bis Olympia 2030 fort (DEU, 22.05.2026) Die Paarlauf-Weltmeister Minerva Hase/Nikita Volodin werden ihre Eiskunstlauf-Karriere fortsetzen. Dies teilten die beiden 26-Jährigen der Deutschen Eislauf-Union (DEU) mit. Nach dem Gewinn der Olympia-Bronzemedaille in Mailand und dem WM- Titel in Prag hielt sich das Paar aus Berlin eine Fortsetzung seiner Erfolgsgeschichte zunächst offen. Jetzt steht fest: Mit bewährtem Trainerteam und motiviert für Neues visieren die Europameister von 2025 das Ziel Olympische Winterspiele 2030 in Frankreich an. Die Popularität der Sportart Eiskunstlaufen ist in der Olympiasaison stark angestiegen, höchste TV-Einschaltquoten, Weltstars, ausverkaufte Arenen und eine gigantische WM-Event-Presentation tragen dazu bei, dass sich immer mehr Fans für die Künste auf dem Eis begeistern. Dass Beliebtheit und Interesse der Sportart in Deutschland steigen, ist besonders Minerva Hase und Nikita Volodin zu verdanken. Mit ihren Erfolgen in den vergangenen drei Jahren zieht das Weltmeister-Paar immer mehr Aufmerksamkeit auf sich. Weltmeister, Europameister, Olympia-Bronze, zwei weitere WM-Medaillen, ein EM-Vize-Titel und zwei Siege im Grand- Prix-Finale – so die bisherige, beeindruckende Bilanz. Diese Erfolgsgeschichte soll mindestens einen Olympiazyklus weitergehen. "Wir haben uns für die Fortsetzung unserer Karriere entschieden, weil wir beide denken, dass wir unser Potential als Paar noch nicht ausgeschöpft haben und uns noch weiterentwickeln können. Wir planen die vier Jahre bis zu den Olympischen Spielen 2030 zu laufen. Das Ziel ist es, weiter mit den besten Paaren mithalten zu können", sagt Minerva Hase. Viel hat das Paar schon erreicht, aber noch nicht alles. Dass die Olympiamedaille von Mailand bronzefarben schimmert, ist für Nikita Volodin Motivation genug. "Ich glaube, wir haben unser Bestes noch nicht gezeigt – sowohl läuferisch als auch in Bezug auf die Elemente und Präsentation. Und die Begeisterung der deutschen Fans für den Eiskunstlauf, die in den letzten Jahren gewachsen ist, gibt uns natürlich viel Kraft", sagt der 26-Jährige. Minerva Hase und Nikita Volodin können auch in Zukunft auf ihr bewährtes Trainerteam setzen. "Wir haben ein breites Team, das hinter uns steht", freut sich Minerva Hase. Head Coach ist weiter Paarlauf- Experte Dmitry Savin, der das Training des Paares am DEU- Bundesstützpunkt Berlin aus der Ferne lenken und Hase/Volodin bei den Wettbewerben betreuen wird. Das tägliche Training vor Ort in ihrer Heimat Berlin wird weiterhin der erfahrene Knut Schubert durchführen, der in dieser Saison auch bei den Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften an der Seite des Paares war. Bestandteil des Betreuerteams bleiben ebenso Sidnei Brandao als Tanz-, Choreo- und Balletttrainer und Marten Reich als Athletiktrainer. Im Sommer ist geplant, mit Joti Polizoakis an den Skating Skills zu arbeiten und sich hier zu verbessern. Neue Elemente und neuer Style für die Saison 2026/2027 Die Regeländerungen der International Skating Union (ISU) im Paarlaufen für die nächste Saison bieten neue Möglichkeiten. Neue vorgeschriebene Elemente in der Paarlauf-Kür sind eine Choreo-Hebung und eine Choreo- Pirouette. "Wir wollen neue Ideen und Hebungen ausprobieren und offen für Neues sein", verrät Minerva Hase. Auch ihr Coach Dmitry Savin spricht im Interview mit der DEU von neuen Impulsen: "Ich möchte, dass sich Minerva und Nikita in Zukunft choreographisch weiterentwickeln. Ich will einen neuen und anderen Style sehen, wir werden etwas Neues ausprobieren und sehen, wie es funktioniert." Nach der ereignisreichen Olympiasaison wollen Minerva Hase/Nikita Volodin in die kommende nacholympische Saison 2026/2027 etwas später einsteigen – in Richtung der Grand-Prix-Serie, gegebenenfalls mit einem Challenger-Wettkampf zuvor. Ziel in der ersten Saisonhälfte ist die Qualifikation für das Grand-Prix-Finale 2026 in Chongqing (China; 10. bis 13. Dezember) und die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften im Dezember. In der zweiten Saisonhälfte sind die Highlights die Eiskunstlauf-Europameisterschaften 2027 in Lausanne (Schweiz; 25. bis 31. Januar 2027) und die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 2027 in Tampere (Finnland; 15. bis 21. März 2027), wo sie als Titelverteidiger antreten. Die Fans dürfen sich also auf weitere Auftritte des deutschen Traumpaares auf dem Eis freuen. Home / Seitenanfang